Bamberg. Nach dem Rücktritt des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick hat das Metropolitankapitel am Mittwoch Weihbischof Herwig Gössl zum Diözesanadministrator gewählt. Er leitet damit das Erzbistum solange, bis Papst Franziskus einen neuen Erzbischof ernannt hat. Zum Ständigen Stellvertreter des Administrators wurde der bisherige Generalvikar Prälat Georg Kestel von ihm ernannt.
In einem Brief an die Gläubigen im Erzbistum Bamberg hat Erzbischof Ludwig Schick die Gründe für seinen vorzeitigen Amtsverzicht erläutert.
Bamberg/Rom. Papst Franziskus hat am Allerheiligentag der Bitte des Bamberger Erzbischofs Ludwig Schick entsprochen, ihn vom Amt zu entpflichten. Die Entscheidung wurde am Dienstag zeitgleich in Rom und in Bamberg verkündet. Mit seinem Rücktritt will Schick die bevorstehenden wichtigen Entscheidungen und Weichenstellungen im Erzbistum einem jüngeren Nachfolger überlassen.
Schnaittach. Erzbischof Ludwig Schick hat 21 Frauen und Männer als Beauftragte für Wort-Gottes-Feiern ausgesandt. „Als Wort-Gottes-Beauftragte übernehmen Sie die wichtige Aufgabe, Jesus Christus zum Sprechen zu bringen, damit sein Wort die Herzen der Menschen erreicht und ihr ganzes Leben erfüllt“, sagte Schick in seiner Predigt am Freitagabend in St. Kunigund in Schnaittach.
Nach zwei Jahren Corona-Pause konnten wir im September einen gemeinsamen Gottesdienst unserer 14 Kirchorte feiern.
Bamberg. In Folge der Energiekrise hat das Erzbischöfliche Ordinariat zahlreiche Maßnahmen zur Senkung des Strom- und Gasverbrauchs beschlossen.
Zum Fest Mariä Geburt versammelten sich am 4. September 2022 wieder über 100 Gläubige aus den umliegenden Pfarreien zum traditionellen Festgottesdienst auf dem Ravelin der Festung Rothenberg.
Hohenmirsberg. Bei der 300-Jahr-Feier der Pfarrkirche St. Martin Hohenmirsberg hat Erzbischof Ludwig Schick die Bedeutung von Kirchen als Kraft- und Ruheorte hervorgehoben. Sie seien nach seinen Worten Plätze, an denen sich die Seele entlasten und erholen könne „von den alltäglichen Sorgen und Befürchtungen, welche die Menschen derzeit besonders plagen“.